Ob als Gratin oder in der unwiderstehlichen Kombination mit Tomate und Basilikum – Mozzarella steht bei vielen Rezepten auf der Einkaufsliste. Die Verbraucherinnen und Verbraucher verlassen sich auf höchste Hygiene und sind gleichzeitig preisbewusst. Qualität, Wirtschaftlichkeit und Zukunftssicherheit waren deshalb ausschlaggebend für den Hersteller Zott, auf eine neue Förderstrecke für die Mozzarella-Verpackung zu setzen – mit dem kombinierten Know-how von Bosch Rexroth und seinem Certified Excellence Partner Heldele.
Das Unternehmen:
Genuss-Molkerei – seit einem runden Jahrhundert
„Die Genuss-Molkerei“ – so positioniert sich die Zott SE & Co. KG mit Hauptsitz in Mertingen (Bayern). Das 1926 gegründete Familienunternehmen erzielte 2025 einen Jahresumsatz von über 1,2 Mrd. Euro mit verschiedenen Milchprodukten von Joghurt-Mischerzeugnissen bis zu diversen Käsesorten. Pro Werktag werden rund 3,5 Millionen Kilogramm Milch verarbeitet – mehr, als 75.000 Menschen in Deutschland in einem ganzen Jahr verbrauchen. Die Kundennachfrage bedient Zott an drei Produktions- und sieben Vertriebsstandorten.
Die Herausforderung:
Steigende Erwartungen – steigender Aufwand
Die Anforderungen in der Lebensmittelindustrie steigen stetig. In diesem wettbewerbsintensiven und preissensitiven Markt sind höchste Hygiene, Zuverlässigkeit und Flexibilität ein Muss, um den Erwartungen an Produktionsvolumen und Produktqualität gerecht zu werden. Immer wieder gilt es, Anlagen zu erneuern oder zu ertüchtigen. Selbstverständlich ist es dabei auch ein Ziel, mögliche Effizienzsteigerungen zu nutzen – etwa bei der Reinigung, die mit der neuen Lösung VarioFlow plus schneller und einfacher abläuft.
Die Lösung:
VarioFlow plus – das hygienegerechte Kettenfördersystem
Nach einer umfassenden Evaluierung entschieden sich die Verantwortlichen bei Zott für ein VarioFlow plus Kettenfördersystem mit Komponenten aus Edelstahl von Bosch Rexroth. Dafür sprachen zum einen klare Produktvorteile wie hygienegerechtes Design, Flexibilität, Effizienz und Zuverlässigkeit. Ebenso überzeugte die langjährig eingespielte Partnerschaft von Bosch Rexroth und seinem Certified Excellence Partner – der Heldele Mechatronik GmbH, die sich bereits vielfach als Systemintegrator auszeichnen konnte. Nicht zuletzt konnte Zott bereits auf positive Erfahrungen mit Rexroth-Technologie zurückgreifen.
Gute Argumente für VarioFlow plus:
Die Gründe für Bosch Rexroth:
Umfassendes Portfolio – modular und zukunftssicher
Für Bosch Rexroth sprach zum einen das umfassende Produktportfolio mit Fokus auf die Lebensmittelindustrie, gleichzeitig die hohe Expertise in der Erfüllung von Hygieneanforderungen. Hinzu kam die Modularität und Flexibilität der Systemlösung, die auch künftige Anpassungen und Erweiterungen problemlos möglich macht. All dies in Verbindung mit dem umfassenden Support durch Bosch Rexroth – von der Planung bis zur Wartung und Ersatzteillieferung. Mit Heldele Mechatronik stand darüber hinaus ein erfahrener Partner bereit, der die kompletten Seitenführungen des VarioFlow-Bandes als Sonderanbauten in Edelstahl konstruiert und ausgeführt hat.
Die Kundenvorteile:
Effizienter, sicherer und mehr produzieren
Geringere Stillstandszeiten, höhere Produktionsleistung bei höchsten Qualitätsstandards und minimiertem Kontaminationsrisiko: Für Zott summieren sich die Vorteile der Lösung zu einem Gesamtpaket. Darüber hinaus trägt die Reduzierung von Reinigungsaufwand und Materialverlusten zur Senkung der Betriebskosten bei. Die Anwender profitieren von einem reibungslosem Materialfluss sowie einfacher Anlagenbedienung und -wartung.
Die Stärken der Lösung:
Hygienisch, kompakt, langstreckentauglich
Mit dem neuen Kettenfördersystem erfüllt Zott zuverlässig die Hygieneanforderungen. Die Reibpartner, Kette und Gleitleisten, entsprechen den Anforderungen der FDA CFR 21 bzw. EU 10/2011. Zusätzlich sind die Kugellager in den Antrieben, die Umlenkungen und die Kurvenräder in Edelstahl ausgeführt, beidseitig gedichtet und mit lebensmitteltauglichem NSF-H1-Fett befüllt.
Dank universeller Antriebseinheiten, die eine freie Motor-Anbaulage erlaubten, musste das Unternehmen keine räumlichen Veränderungen vornehmen. Platzsparende, patentierte, friktionsarme Rollenkurven ermöglichen die Realisierung sehr langer Strecken und reduzieren gleichzeitig den Energiebedarf.
Die Implementierung:
Pragmatisch, flexibel, eingespielt
Seitenführungen in Edelstahl. Auch dank der eingespielten Zusammenarbeit nahm die Implementierung nur wenige Tage in Anspruch und wurde während eines geplanten Produktionsstillstands durchgeführt, um den laufenden Betrieb so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Dazu waren nur die Standard-Anschlüsse für Strom und Druckluft erforderlich.
„Mit unserer langjährigen Erfahrung und dem technischen Know-how konnten wir eine maßgeschneiderte Transportlösung schaffen, die nicht nur höchsten Hygienestandards entspricht, sondern auch die Effizienz und Zuverlässigkeit der Produktionsprozesse unserer Kunden steigert.“
Gerald Loser, Betriebsleiter Heldele Mechatronik GmbH